Radiokarbonanalyse von CO₂-Emissionen (ISO 13833)

Wir führen Radiokarbonmessungen gemäß ISO 13833:2013 „Stationäre Emissionen – Bestimmung des Verhältnisses von Biomasse- (biogenem) und fossilem Kohlendioxid (CO₂)” durch, die die Untersuchung von CO₂-Emissionen beschreibt.

Zuverlässige Daten zu biogenem Kohlendioxid (CO₂) sind für den Emissionshandel sowie zur Erstellung genauerer Emissionsinventare erforderlich.

Beim Verbrennen von Brennstoffgemischen fossilen und biogenen Ursprungs ist es oft schwierig, das exakte Verhältnis von biogenem und fossilem CO₂ im insgesamt über das Abgas emittierten CO₂ zu bestimmen, da die biogene und fossile Zusammensetzung der Brennstoffe nicht immer bekannt ist oder nicht mit ausreichender Genauigkeit bestimmt werden kann. Dies trifft insbesondere auf den Einsatz von Sekundärbrennstoffen (SRF) zu.

Die Internationale Norm ISO 13833:2013 legt Probenahme- und Analysemethoden zur Bestimmung des Verhältnisses von Biomasse- und fossilem CO₂ im gesamten emittierten CO₂ aus Abgasen stationärer Quellen fest, basierend auf der Radiokarbonmethode (¹⁴C-Isotop).

  • Die untere Anwendungsgrenze liegt bei einem biogenen Anteil am Gesamt-CO₂ von 0,02.
  • Der Arbeitsbereich umfasst einen biogenen Anteil am Gesamt-CO₂ von 0,02 bis 1,0.

 

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Probentypen für Radiokarbonmessung von CO₂-Emissionen

In unserem Labor werden alle Arten von CO₂-Probenbehältern akzeptiert, die gemäß der Norm ISO 13833:2013 beschrieben und gesammelt wurden. Typischerweise sind dies:

  • Gas: flexible Gasbeutel, Druckgasflaschen, evakuierte Kanister
  • Flüssig: Glaswaschflaschen, gefüllt mit alkalischer Lösung
  • Fest: Glasröhrchen, gefüllt mit Ascarite II®-Absorber

 

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Hauptansprechpartner

Saulėtekio av. 3, LT-10257
Vilnius, Litauen

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